Dass an Karfreitag traditionell Fisch gegessen wird, wissen bestimmt viele. Doch manche essen sogar jeden Freitag Fisch. Warum ist das eigentlich so?

„Der Freitag erinnert gläubige Christen an den Karfreitag, den Sterbetag Jesu“, heißt es auf evangelisch.de. Der evangelische Theologe Wolfgang Reinbold erklärt: Seit den Anfängen des Christentums sei es üblich gewesen, am Freitag eine Fastenzeit einzulegen, um sich in Demut und innerer Einkehr zu üben.
Der Fisch galt als Fastenspeise, weil nur Tiere nicht gegessen werden durften, die an Land leben. Noch heute wird in vielen Familien am Freitag Fisch gegessen – besonders am Karfreitag.