SOS Meldestelle Ukrainische Waisenhäuser und Kinderheime

Der Krieg in der Ukraine bedroht weite Teile der Zivilbevölkerung – darunter um die 100.000 Kinder und Jugendliche, die in ukrainischen Heimen aufwachsen. Viele von ihnen halten sich aktuell noch immer in Kriegsgebieten auf, andere wurden bereits evakuiert, befinden sich gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern selbst organisiert auf der Flucht oder planen ihre Ausreise. Viele erhalten bei der Organisation der Flucht Unterstützung von engagierten Menschen in Deutschland. Die „SOS Meldestelle Ukrainische Waisenhäuser und Kinderheime“ unterstützt dabei die Kinder- und Jugendgruppen aus ukrainischen Heimen gemeinsam mit ihren Betreuungspersonen in eine sichere Unterkunft zu vermitteln. Wichtig ist, dass die jungen Menschen als Gruppe mit ihren Begleitpersonen zusammenbleiben können und eine bedarfsgerechte Betreuung und Begleitung in Deutschland erhalten. Weitere Infos unter: https://www.sos-kinderdorf.de/meldestelle-ukrain

Teilhabeleistungen (Eingliederungshilfe), Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und Leistungen zur Pflege für Personen, die aus der Ukraine geflüchtet sind

Eine Handreichung vom DW Deutschland gibt Informationen u. a. zu:

  • Hilfen zur Erziehung und andere Leistungen nach dem SGB VIII
  • Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII
  • Teilhabeleistungen (Eingliederungshilfe) und Pflege
  • Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderungen nach § 6 Abs. 2 AsylbLG
  • Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderungen nach § 6 Abs. 1 AsylbLG
  • Pflege
  • Rechtsdurchsetzung

Beratungshotline zur Gewinnung ukrainischer Fachkräfte für die Kinder- und Jugendhilfe

Beim ZBFS – Bayerisches Landesjugendamt wurde für die Träger der bayerischen Kinder- und Jugendhilfe eine Beratungshotline zur Gewinnung ukrainischer Fachkräfte eingerichtet. Die Hotline berät öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Bayern zu Möglichkeiten der Integration geflohener Menschen / Hilfskräfte / Fachkräfte aus der Ukraine in den Arbeitsmarkt der bayerischen Kinder- und Jugendhilfe. Das Bayerische Landesjugendamt übernimmt dabei eine Lotsenfunktion und informiert Träger hinsichtlich der im Einzelfall zuständigen Stellen im bestehenden Anerkennungs- bzw. Qualifizierungssystem.

Die Hotline ist Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr unter der Nummer +49 89 124793-2833 zu erreichen. Darüber hinaus können Anfragen an die E-Mail-Adresse ukraine-fachkraefte@zbfs.bayern.de gesendet werden. Die dort eingehenden Nachrichten werden ebenfalls in diesem Zeitraum beantwortet.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sowie soziale Dienste

Es gibt eine aktualisierte SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sowie soziale Dienste“ der BGW. Darin wird der Basisschutz beschrieben, und zwar nach folgender Gliederung:

1. Arbeitsplatzgestaltung
2. Sanitär- und Pausenräume
3. Lüftung
4. Hausbesuche und mobile Dienstleistungen
5. Besondere Infektionsschutzmaßnahmen
6. Bürotätigkeiten
7. Interne Besprechungen und Schulungen von Mitarbeitenden
8. Ausreichende Schutzabstände
9. Arbeitsmittel
10. Arbeitszeit- und Pausengestaltung
11. Aufbewahrung von Arbeitsbekleidung und persönlicher Schutzausrüstung
12. Zutritt betriebsfremder Personen
13. Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle unter den Beschäftigten
14. Psychische Belastungen durch Corona minimieren
15. Mund-Nasen-Schutz und persönliche Schutzausrüstung
16. Unterweisung und aktive Kommunikation
17. Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

Sofern dort keine strengeren Regelungen zum Schutz der Beschäftigten bestehen, gilt der BGW-Arbeitsschutzstandard als Vorgabe für den Basisschutz bei der Diakonie Hochfranken.

16.BayIfSMV – Informationen vorab

Das DW Bayern informiert : Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erarbeitet derzeit die 16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (16. BayIfSMV). Diese wird am Sonntag, 03. April 2022 in Kraft treten (und voraussichtlich bis einschließlich 30. April 2022 gelten). Das neu gefasste Bundesinfektionsschutzgesetz erlaubt ab dem 03. April 2022 grundsätzlich nur noch so genannte “Basisschutzmaßnahmen” in bestimmten Bereichen. Das bedeutet:

  • Allgemeine Schutz- und Hygienemaßnahmen bleiben weiter empfohlen. Hierzu zählen insbesondere die Wahrung des Mindestabstands, das Tragen medizinischer Gesichtsmasken in Innenräumen sowie freiwillige Hygienekonzepte (v. a. Besucherlenkung, Desinfektion).
  • In Einrichtungen, die vulnerable Personengruppen betreuen, gilt weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht. Darunter fallen Arztpraxen, Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste, voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte. Gleiches gilt für den öffentlichen Personennahverkehr.
  • In Schule und Kita wird auch weiterhin regelmäßig und im bisherigen Umfang getestet. Für die Zeit nach den Osterferien wird der Ministerrat rechtzeitig entscheiden.
  • Besucher und Beschäftigte benötigen für den Zugang zu vulnerablen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen einen tagesaktuellen Schnelltest. Beschäftigte bedürfen weiterhin zweier Tests pro Woche, wenn sie geimpft oder genesen sind, und tagesaktueller Tests, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

Hygieneschutzregeln ab 4. April

Die Geschäftsführung hat die Leitungskräfte in den Bereichen Jugendhilfe, Erwachsenenhilfe und Diakonie am Campus mit nachfolgender Mail über die Regelungen ab 04.04.2022 informiert:

“Wie Ihnen bekannt ist, werden ab kommenden Montag, 4. April, die Hygieneschutzregeln in Bayern nochmals deutlich gelockert. Aufgrund des aktuell hohen Infektionsgeschehens in Stadt- und Landkreis Hof und einem damit verbundenen enorm hohen Krankenstandes unter den Mitarbeitenden haben wir uns jedoch dazu entschieden, die aktuell bestehenden Hygienekonzepte unverändert aufrecht zu erhalten. Dies gilt vorerst bis einschließlich 24. April 2022. Wie es danach weitergeht werden wir kurz vorher nach Infektionslage entscheiden. Für Rückfragen stehe ich Ihnen oder die Bereichsleitungen jederzeit gerne zur Verfügung.”