
Was bedeutet Schutz? Im Jüdischen Kulturmuseum Veitshöchheim wird bis zum 30. Mai 2027 die Ausstellung „Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“ mit künstlerischen Positionen zu Fragilität, Schutz und Gemeinschaft gezeigt. Ausgangspunkt ist das jüdische Fest Sukkot und die Sukka (Laubhütte) als provisorischer Schutzraum: durchlässig, verletzlich, nur vorübergehend – und gerade darin ein Ort gemeinsamer Gegenwart.
In Zeiten von Krieg, Flucht und gesellschaftlicher Polarisierung gewinnt diese Symbolik eine besondere Dringlichkeit. Die von Johanna Weiß und Daniel Laufer kuratierte Ausstellung verbindet zeitgenössische künstlerische Positionen mit jüdischer Tradition und fragt danach, wie Gemeinschaft entstehen kann, ohne Verletzlichkeit zu leugnen.
„Der Himmel als Dach | The Sky as a Roof“ ist Teil der bundesweiten Reihe Dagesh-Studio on the Road und wird in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Kulturmuseum Veitshöchheim realisiert. Diese Infos stammen vom Netzwerk Jüdisches Bayern: https://netzwerk-juedisches-bayern.de/termin/ausstellung-der-himmel-als-dach-the-sky-as-a-roof
Im Bayerischen Fernsehen gibt es dazu einen kurzen Filmbeitrag:
